Laufeld

Laufeld

Die Pfarrei Laufeld wurde im Jahre 1148 erstmals urkundlich erwähnt. Bis zum Jahre 1462 hatte das Kloster Echternach das Patronatsrecht in Händen. Dann ging es auf die Grafen von Manderscheid über. Zur Pfarrei Laufeld gehören die Orte Laufeld, Oberöfflingen, Schladt und Wallscheid mit insgesamt 1.220 Einwohnern, wovon 1.149 römisch-katholisch, 23 evangelisch sind und 48 keiner Religion zugehören. Die Pfarrei Laufeld gehört zum Dekanat Manderscheid

Die Ortsgemeinde Laufeld ist 530 Einwohnern die größte der zur Pfarrei Laufeld gehörenden Gemeinden. Das Dorfleben wird entscheidend von den dort ansässigen Vereinen wie Sportverein, Musikverein, Kirchenchor, Theatergruppe, Feuerwehr, Trachtengruppe und Förderverein Lehrpfad geprägt.
Der Ort hat sich in den letzten 20 Jahren von einem reinen Bauerndorf in einen Wohn- und Fremdenverkehrsort gewandelt. So gibt es in Laufeld 2 Hotels mit ca 90 Betten, einen Gasthof, eine Pension, eine Grundschule, ein Lebensmittelgeschäft und eine Sparkassenfiliale.
In den im Ort Laufeld und im angrenzenden Gewerbegebiet befindlichen Industrie- und Handwerksbetrieben stehen 590 Arbeitsplatze zur Verfügung. Dies alles macht Laufeld zu einem attraktiven Wohnort, was auch die rege Nachfrage nach den von der Ortsgemeinde Laufeld neu ausgewiesenen Bauplätzen beweist.
Über die nahegelegene Autobahnauffahrt können die nächstliegenden Großstädte Trier und Koblenz schnell erreicht werden.
Auch geschichtlich hat Laufeld einiges zu bieten. Zu Anfang des 19. Jahrhunderts wurden in der Nähe des Ortes Laufeld mehrere Brand- und Körpergräber mit Merkmalen aus der Urnenfelder- und Hallstatt-Kultur entdeckt. Die Funde auch dem Übergang von der Bronze- zur Eisenzeit waren so bedeutend, dass man von der „Laufelder Kultur“ sprach.