Gipperath

Gipperath

1098 wurde vom St. Simeaon Stift in Trier erstmals Besitz in Gipperath bestätigt. Danach hat in Gipperath bereits zu Beginn des 12. Jahrhunderts eine Kirche existiert. Gipperath wurde zeitweise als selbständige Pfarrei und zeitweise unter Verwaltung von Greimerath, Wittlich und Niederöfflingen geführt.
Von 1722 bis 1822, also über einen Zeitraum von genau 100 Jahren hatte die Pfarrei Gipperath einen eigenen Pastor. 1803 wurde die Pfarrei Gipperath aufgelöst und eine Filiale von Niederöfflingen. Aber bis 1822 versahen eigene Geistliche den Kirchendienst in Gipperath.

1556 wurde die schon existierende Kapelle im frühgotischen Stil zu dem bis heute vorhandenen Gotteshaus erweitert und 1949 nochmals angebaut. Die letzte Renovierung erfolgte 1976. Die Kirche bekam einen neuen Anstrich, 10 neue Fenster und einen neuen Bodenbelag.

Im Auftrag der kath. Jugendgruppe wurde der seit 1932 vorhandene Kreuzweg von Erich Kirsten aus Manderscheid restauriert, so das er im Oktober 1980 zur Kirmes wieder in der Kirche hing.

Die Kirche ist dem heiligen Quirinus geweiht. Der Quirinustag wird am 30. April gefeiert, an diesem Tag wird auch das Quirinuswasser geweiht.

In der Gemarkung Gipperath gibt es mehrere Wegkreuze (Heiligenhäuser).